Freie evangelische Gemeinde - was bedeutet das?

Wen der Sohn Gottes frei macht, der ist wirklich frei (Die Bibel, Johannes 8,36)
Als Gemeinde nennen wir uns frei. Damit ist zunächst die Freiheit vom Staat gemeint (wir erheben keine Kirchensteuer), und auch das Prinzip der Freiwilligkeit. Nur der gehört dazu, der es möchte. Die Freiheit, die im voranstehenden Bibelvers angesprochen ist, ist jedoch unsere wertvollste Freiheit. Es ist die Freiheit, die der Sohn Jesus Christus  verleiht. Und sie ist natürlich nicht auf uns beschränkt. Sie hat nicht mit einer Gemeindezugehörigkeit zu tun. Sie hat mit einer geschenkten und außerordentlich kostbaren Freiheit zu tun. Wen Jesus Christus frei macht, der ist wirklich frei. Königlich frei. Frei von Schuld durch das stellvertretende Handeln des Christus. Frei zu Verantwortung und Bezogenheit (Hinwendung zum anderen), um es mit den Worten des Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck zu sagen.
 
Seid bereit, die gute Nachricht vom Frieden mit Gott zu verkünden (Die Bibel, Epheser 6,15)
Wir heißen evangelisch – (abgeleitet von Evangelium =gute Nachricht). Es bezieht sich auf eine zeitlos gute Nachricht: Gott liebt jeden Menschen und sucht ihn voller Sehnsucht. Er geht sogar so weit, dass er sich selbst gibt. Damit der tiefe Bruch des Misstrauens gegenüber Gott überbrückt wird. Das ist die gute Nachricht vom Frieden mit Gott . Im Glaubensbekenntnis, welches wir mit den Kirchen gemeinsam haben, wird der Friede mit Gott so ausgedrückt:  „ Ich glaube an (…)Vergebung der Sünden, (…) und das ewige Leben .“  Wir sind also ganz schlicht Träger einer guten Nachricht, der besten überhaupt: Friede mit Gott.

Alle, die zum Glauben gekommen waren, bildeten eine Gemeinschaft (Die Bibel, Apostelgeschichte 2,44)
Wir sind Gemeinde. Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, die Jesus Christus als Sohn Gottes bekennen. Eine Gemeinschaft von Christen. Dabei ist Christ im Wortsinn jemand, der sich zu Christus zählt. Uns verbindet das Vertrauen zu Jesus Christus. Uns verbindet das Geschenk des Heiligen Geistes (Gott in uns). Das verbindet uns mit den ersten Christen in Jerusalem, aber auch mit vielen Christen in anderen Gemeinden und Kirchen.  Wichtig ist uns: Wie bei den ersten Christen ist der persönliche Glaube und das Bekenntnis zu Jesus Christus Eingangstür zur Gemeinde.

Die Gemeindeleiter heißen bei uns Älteste

Der Ausdruck "Älteste" hat nichts mit dem Lebensalter zu tun, sondern ist ein Ausdruck, den die ersten Christen schon für ihre Gemeindeleiter verwendet haben. Zu den Ältesten gehört qua Amt der Gemeindepastor. Die Ältesten werden von allen Gemeindemitgliedern gemeinsam berufen.

Die Diakone und Diakoninnen der Gemeinde haben für den Ältestenkreis eine beratende Funktion.

Älteste sind zur Zeit:
Hans-Werner Bergmann, Daniel Beyer, Matthias Eichtinger, Markus Orth, Werner Retzlaff und Markus Sasse.

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